• Schützenverein Volker Alzey 1952 e.V.

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Schreiben an die Staatskanzlei

Der Vereinsvorstand hat bei seiner letzten Sitzung am 09.03.2021 mit großer Bestürzung das weitere Ruhen des Schießbetriebs feststellen müssen. Als Reaktion auf die nicht nachvollziehbaren Passagen der 17.CoBeLVO wurde der folgende Text an die Staatskanzlei von Rheinland-Pfalz geschickt.

 

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Dreyer!

Der Schützenverein Volker Alzey 1952 e.V. betreibt auf seinem Gelände unter anderem drei Schießstände, welche gemäß der Bundes Schießstandrichtlinie Offene Schießstände mit teilweiser Umschließung der Schießbahn sind, welche auch als „teilgedeckte Schießstände“ bezeichnet werden. Mit der 16. CoBeLVO war auf solchen Schießständen im Rahmen des Individualsports ein sehr eingeschränkter Betrieb möglich. Mit der 17.CoBeLVO wird aber in §10 jetzt die ungedeckte Sportanlage explizit für den kontaktlosen Sport gefordert. Ein Individualsport wird überhaupt nicht mehr angesprochen. Deshalb wurde der Verein durch die Kreisverwaltung am Montag darauf hingewiesen, daß bis auf weiteres kein Schießbetrieb stattfinden darf.

Im Gegensatz zu geschlossenen Schießständen (RSA), welche nur mittels einer Belüftungsanlage betrieben werden dürfen, wird bei einem teilgedeckten Schießstand konstruktionsbedingt eine ständige Belüftung der Schießbahnen und Abschußpositionen gewährleistet. Pulver und Rauchgase werden verweht.

Zu dem haben wir ein  Betriebs- und Hygienekonzept (siehe Anlage) entwickelt. Dieses

  • gewährleistet jederzeitige Kontaktnachverfolgung durch ein online Reservierungssystem
  • bleibt unterhalb der maximalen Personenzahl für Sport im Freien
  • reduziert den Schießsport zu einem Individualsport
  • gewährleistet weniger als einen Schützen auf 10 Quadratmeter Fläche im Abschußbereich der Schießbahnen
  • gewährleistet einen Abstand von 3 Metern untereinander.

Damit bietet das Konzept in Verbindung mit dem offenen Schießstand gegenüber dem Aufenthalt in Schulklassen oder Kaufhäusern eine wesentlich höhere Sicherheit vor Infektionen  durch Dritte.

Zu den von uns vorgelegten Fakten möchten wir obendrein mitteilen, daß in angrenzenden Bundesländern (z.B. Hessen) die von uns gewünschte Regelung besteht.

Trotz der sich verbessernden Inzidenzen seit Januar in Rheinland-Pfalz (mittlerweile unter 50) insbesondere im Kreis Alzey-Worms (mittlerweile unter 36), wurden die Regeln für den Sport im Land verschärft.

Im Kreis der Mitglieder ist ein gewisses Unverständnis zu spüren und das Gefühl von willkürlichen Anordnungen läßt sich nicht mehr wegdiskutieren.

Wir bitten deshalb den o.a. Passus aus der 17.CoBeLVO zu streichen oder auf gedeckte Anlagen zu erweitern.

Mit freundlichen Grüßen

Volker Haas

1.Vorsitzender

 

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